 2010 ist ein Jahr der spektakulären Sportgroßveranstaltungen. Leider beginnt es mit massiver Kritik an der Organisation der Olympischen Winterspiele in Vancouver, die im Februar stattfinden. Dem Veranstalter VANOC wird vorgeworfen, bei der Bautätigkeit im Vorfeld der Spiele kaum Rücksicht auf ökologische und soziale Folgeschäden genommen zu haben.
2010 ist ein Jahr der spektakulären Sportgroßveranstaltungen. Leider beginnt es mit massiver Kritik an der Organisation der Olympischen Winterspiele in Vancouver, die im Februar stattfinden. Dem Veranstalter VANOC wird vorgeworfen, bei der Bautätigkeit im Vorfeld der Spiele kaum Rücksicht auf ökologische und soziale Folgeschäden genommen zu haben.
Es häufen sich Meldungen über ökologische Kollateralschäden durch die umfangreichen Bautätigkeiten im Vorfeld der Olympiade, vor allem aber über das Beschneiden von Bürgerrechten. Für sozial schwächere Bevölkerungsgruppen der Stadt haben die kommerzorientierten Vorbereitungen der Spiele vor allem negative Folgen – wie auch schon bei den Olympischen Sommerspielen in Beijing 2008.
Die Macht, dies durch einen anderen, weniger profitorientierten Ansatz der Spiele grundsätzlich zu ändern, hätte das Internationale Olympische Komitee (IOK – engl. IOC) – wenn dessen Mitglieder es denn wollten.
Im Namen des Olympic Resistance Network Vancouver haben die Menschenrechtsgruppen INCOMINDIOS Switzerland und der Arbeitskreis Indianer Nordamerikas in Wien eine Reihe von Forderungen an das IOK zusammengestellt. Sie berufen sich auf die ursprünglichen Ideale der Olympischen Spiele, die mit dem seit den 1980er Jahren vorherrschenden profitorientierten Ansatz kaum noch etwas zu tun haben.
Mehr im Dokument anbei und unter:
http://olympicresistance.net/
http://www.arbeitskreis-indianer.at
http://www.incomindios.ch
http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/vancouvers-dunkle-seite/
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