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| respect schreibt signaTOUR-Medienpreis 2010 aus |
Der signaTOUR-Medienpreis wird alle zwei Jahre von respect – Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung ausgeschrieben und vergeben. Nominiert werden können Artikel, Reiseführer und Reiseliteratur sowie Radiobeiträge. Einsendeschluss ist der 15. September 2010. |
Der Wettbewerb signaTOUR soll herausragende Texte, die sich mit den Zusammenhängen von Tourismus, Umwelt und sozialen Aspekten befassen, bekannt machen und die Printmedien und Verlage dazu animieren, einen engagierten wie informierten Journalismus zu fördern – ebenso wie entsprechende Reiseliteratur. Die Jury, die sich aus den respect-MitarbeiterInnen und ExpertInnen aus anderen Institutionen zusammensetzt, wählt aus allen termingerecht eingereichten Beiträgen einen oder mehrere PreisträgerInnen aus.
Derzeit ist der signaTOUR-Medienpreis zwar mit keinem Geldbetrag dotiert, bedeutet aber für die PreisträgerInnen neben schönen Sachpreisen und der verdienten Anerkennung auch verstärkte Bekanntheit und Aufmerksamkeit. Einsendeschluss für signaTOUR 2010 ist der 15. September 2010.
Nominiert werden können Artikel (für Tages-, Wochen- und Monatszeitungen, Zeitschriften und Fachjournale) sowie Reiseführer und Reiseliteratur, die im Zeitraum zwischen 1. August 2009 und 31. Juli 2010 neu oder in Neuauflage in deutscher Sprache erschienen sind. Zugelassen sind auch Radiobeiträge, die im gleichen Zeitraum (bis inklusive 31. Juli 2010) erstmals ausgestrahlt worden sind.
Details und Einreichunterlagen im PDF! |
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| Reisepavillon 2010: Tourismus auf dem Klima-Prüfstand |
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Trotz – oder gerade wegen – der mageren Ergebnisse der UN-Konferenz in Kopenhagen bleibt der Klimawandel ein zentrales Thema in der Fachwelt des Nachhaltigen Reisens. Am Reisepavillon 2010, der heuer erstmals in Form eines Fachkongresses vom 22. bis 25. April in Berlin statt fand, wurde das Thema in fünf verschiedenen Veranstaltungen aufgegriffen.

Schon bei der Auftaktveranstaltung im Bundespresseamt in Berlin wurde der Tourismus von einem hochkarätigen Panel auf den Klima-Prüfstand gehoben. Matthias von Randow von Air Berlin bescheinigt seinem Unternehmen ein gutes Zeugnis in punkto Klimaschutz. Die deutsche Billigfluglinie wäre Vorreiter beim Einsparen von Treibstoff, zum Beispiel durch die Verwendung von effizienzsteigernder Technik oder sogar durch Packordnungen für die Dienstkoffer ihrer Piloten. Wir versuchen Gewicht zu sparen, wo es geht. Das betrifft auch das Reisegepäck unseres Flugpersonals, so von Randow. Für Michal Cramer, Europa-Abgeordneter und Mitglied des Ausschusses für Tourismus und Verkehr, greifen solche Maßnahmen viel zu kurz: Alle Transportunternehmen sagen, sie wären vorbildlich und würden ihre Verantwortung beim Klimaschutz wahrnehmen. Tatsache ist aber, dass gerade im Verkehr die Emissionen in den letzten Jahren massiv gewachsen sind. Die Klimaziele der EU schreiben vor, in diesem Bereich zu reduzieren. Dazu sind für Cramer zugkräftige verkehrspolitische Maßnahmen nötig. Derzeit würden die klimaschädlichsten Verkehrsträger am meisten von öffentlichen Subventionen profitieren. Vor allem das Fliegen sei aktuell viel zu billig, da weder Umwelt- noch Klimakosten in den Ticketpreisen berücksichtigt wären.
Das grundlegende Problem in Klima-Debatte wurde von Helmut Röscheisen vom Deutschen Naturschutzring auf den Punkt gebracht: Wir müssen vom derzeitigen Wachstumsmodell im Tourismus weg kommen! Dass die Wachstumsabsichten der internationalen Reisewirtschaft nicht mit den nötigen CO2-Reduktionsempfehlungen des Weltklimarats IPCC kompatibel sind, bestätigt Stefan Gössling von der Universität Lund. Für den Forscher kann das Problem mit technischen Maßnahmen alleine nicht bewältigt werden. Der Spielraum für Wachstum ist ohnehin für jeden Wirtschaftssektor gering, wenn die globalen Klimaziele erreicht werden sollen. Würden alle ihre Hausaufgaben machen und nur der Tourismus weiter wachsen wie bisher, wäre er - trotz technologischer Effizienzverbesserungen - ab dem Jahr 2030 der Spitzenreiter unter den Emissionsquellen. Aus diesem Grund müssen wir das gesamte Tourismus-Modell radikal überdenken.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Tourismus per se ein Klima-Killer sei oder in bestimmten Segmenten nicht wachsen dürfe, wie zwei Fachdiskussionen während der Konferenz zeigten. Zum Beispiel kann Tourismus einen Beitrag zur Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern leisten, wenn er richtig konzipiert ist und der lokalen Bevölkerung zugute kommt. Für solche Fälle könnten für bestimmte Flugrouten klimapolitische Ausnahmeregelungen angedacht werden. Allerdings dürfe das Argument der Armutsbekämpfung nicht pauschal gegen die Einführung von Klimaschutzverpflichtungen eingesetzt werden, hält Andreas Zotz von respect – Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung, fest. Seitens der Reisewirtschaft müsse laut Zotz der Diskurs hier noch aufrichtiger geführt werden, zumal effektiver Klimaschutz besonders für Entwicklungsländer eine Überlebensfrage darstellt, und der überwiegende Teil der weltweiten Reiseströme zwischen den Industrieländern stattfindet. |
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| Neu: 35 Reiseveranstalter mit TourCert-Gütesiegel |
Wer einen Reiseveranstalter sucht, der möglichst umwelt- und sozialfreundlich arbeitet und dies auch nachweisen kann, hat im deutschsprachigen Raum nun die Wahl zwischen 35 Anbietern, die das TourCert-Siegel tragen. |
Am 11. März erhielten 20 Veranstalter die Auszeichnung CSR-Tourism-Certified (Tourcert) auf der Tourismusmesse ITB Berlin. Dieses Nachhaltigkeitssiegel zeigt, dass ein Veranstalter umweltfreundlich und sozialverträglich wirtschaftet. Zusammen mit den 15 Vorreitern, die bereits 2009 ausgezeichnet wurden, erwarben nun schon 35 Reiseveranstalter das TourCert-Gütesiegel für ihre Anstrengungen für verantwortungsvolles Handeln in allen Geschäftsbereichen. Als einziger österreichischer Veranstalter trägt Weltweitwandern das TourCert-Siegel.
Entwickelt wurde Tourcert vom Verband für nachhaltigen Tourismus (forum anders reisen), der Kontaktstelle für Umwelt & Entwicklung (KATE) und einem unabhängigen Zertifizierungsrat (TourCert). Bereits zum zweiten Mal wurden im Rahmen der Tourismusmesse ITB in Berlin Reiseveranstalter mit dem Siegel ausgezeichnet: 20 Unternehmen, alle aus dem Reiseunternehmerverband forum anders reisen, konnten in diesem Jahr das Zertifikat entgegennehmen. Der Staatssekretär des deutschen Bundesarbeitsministeriums (BMAS) Andreas Storm verlieh die CSR-Zertifikate.
Das TourCert-Siegel ist eine Auszeichnung für unabhängig geprüfte Unternehmensverantwortung im Tourismus. Unter die Lupe genommen werden die gesamten Geschäftsabläufe: Das komplette Unternehmen auf Nachhaltigkeit zu prüfen, das ist das Besondere am Siegel CSR-Tourism-Certified. Bisher gab es Gütesiegel lediglich für einzelne Reiseprodukte, erklärt Johannes Reißland, Geschäftsführer des forum anders reisen.
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| Gastvorträge von "Fair Trade in Tourism South Africa" in Wien und Krems |
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Nicht verpassen: Die Projektmanagerin Katarina Mancama referiert am 17. März in Wien und am 18. März in Krems über die einzigartige Gütesiegelinitiative Fair Trade in Tourism South Africa.
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| Nachlese Kongress "Auf in die Alpen!" |
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Sanft mobiler Tourismus im Alpenraum stand im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses auf der Ferienmesse Wien
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| "Reisen muss teurer werden" |
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Die Reisebranche muss sich auf umfangreiche Veränderungen im Hinblick auf den Klimawandel einstellen - noch kann sie diese aktiv und in ihrem Interesse mitgestalten. So das Fazit eines Vortrags von Mobilitäts-Experte Prof. Dr. Stefan Gössling in Wien.
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| Welttourismustag 2009: Tourismus lebt von Vielfalt |
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Anlässlich des Welttourismustages am 27. September 2009 sprechen sich die Naturfreunde Internationale und respect - Institut für integrativen Tourismus und Entwicklung für die Wertschätzung und den Erhalt von lokaler Vielfalt als richtungsweisend für einen Nachhaltigen Tourismus aus.
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| Neue Geschäftsführung unter Anna Winkler |
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Seit 20. Juli 2009 hat respect – Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung eine neue Geschäftsführerin: Mag. (FH) Anna Winkler, Absolventin der Fachhochschule IMC Krems, übernimmt die Leitung des Instituts, das für nachhaltige Entwicklung im Tourismus steht, von Dr. Margit Leuthold.
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| respect-Mitarbeiter beim Österreichischen Tourismus-Forschungspreis geehrt |
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Andreas Zotz präsentierte Diplomarbeit zu "Die Rolle der Reiseveranstalter beim Klimaschutz. Eine Analyse der europäischen Reiseveranstalter und deren Klimawirkungen aus der An- und Abreise" beim Tourissimus 2009
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| Newsletter: "Offenders Beware!" |
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Der erste internationale Newsletter informiert auf Englisch über Neuigkeiten aus dem EU-Projekt "Täter nehmt euch in Acht!"
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| Fairer Austausch mit Palästina – auch im Tourismus |
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respect und die Evangelische Akademie laden zu einem Pressegespräch mit einem Reiseexperten aus dem „Heiligen Land“ am 20. März 2009 in Wien ein.
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| Neuer Fact Sheet über Klima & Tourismus |
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Klimabündnis, NFI und respect betonen: Verantwortung des Tourismus für den Klimaschutz muss in Politik und Wirtschaft verstärkt Thema werden
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| Kongress "Europäische Reiseveranstalter setzen auf Umweltfreundlichkeit" |
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Vorträge online
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| Neuerscheinung "Melting Pot Vienna" |
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respect bringt einen Reiseführer zu "ethnischen" Lokalen in Wien heraus.
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| Tourismus nach der Tsunami-Katastrophe |
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Stellungnahme von respect
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