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| CO2-Kompensation: Nur wenige Anbieter uneingeschränkt empfehlenswert |
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Laut einem Marktcheck des deutschen Verbraucherzentrale Bundesverbandes können für die CO2-Kompensation von Flugreisen nur drei spezialisierte Dienstleister uneingeschränkt empfohlen werden. Die Kompensationsangebote von Fluglinien berechnen hingegen die Klimawirkungen unzureichend.
Um CO2-Emissionen einer Flugreise nachhaltig und in vollem Ausmaß einzusparen müssen Kompensationsanbieter bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. Das Institut für Tourismus- und Bäderforschung (N.I.T.) bewertete im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV) von Mai bis Juli 2010 die Internetportale von acht Kompensationsagenturen, elf Fluggesellschaften und vier Reiseveranstaltern hinsichtlich ihrer Angebote zum freiwilligen CO2-Ausgleich. Untersuchungskriterien waren: Berechnung der Treibhausgasemissionen, Qualität der Kompensationsprojekte, Benutzerfreundlichkeit des Online-Angebotes sowie Transparenz der Kundeninformationen. Die Studienergebnisse zeigen dass von den Kompensationsagenturen nur die Anbieter atmosfair, MyClimate und GoClimate uneingeschränkt empfohlen werden können.
Die empfohlenen Dienstleister erfüllen alle Qualitätskriterien und garantieren eine realitätsnahe Emissionsberechnung unter Einbeziehung des RFI-Faktors (Radiative Forcing Index), der signifikante Nicht-CO2-Klimawirkungen des Flugverkehrs – zum Beispiel die Bildung von Ozon, Stickoxiden oder Kondensstreifen – mitberücksichtigt. Zudem investieren diese Anbieter ausschließlich in Kompensationsprojekte, die mit dem sogenannten Gold Standard ausgezeichnet sind und somit überprüfbare Emissionseinsparungen unter Beachtung sozialer und ökologischer Kriterien sicherstellen. Der einzige österreichische Anbieter, Climate Austria, wird im Marktcheck aufgrund des unberücksichtigten RFI-Faktors als nicht empfehlenswert eingestuft.
Die untersuchten Fluglinien schneiden bei der Bewertung deutlich schlechter ab. Meistens ist die CO2-Kompensation nicht in den Buchungsablauf integriert und muss gesondert von der kooperierenden Agentur angefordert werden, womit ein echter Kundennutzen nicht gegeben ist. Die Qualität der Kompensationsprojekte wird bei den Kooperationspartnern der Fluglinien zwar als hoch eingestuft, jedoch sind wesentliche Defizite bei der Emissionsberechnung feststellbar. Keine der Fluggesellschaften rechnet den RFI-Faktor ein, selbst wenn die kooperierende Agentur diesen berücksichtigt. Da die Emissionsrechner der Fluglinien deutlich niedrigere CO2-Äquivalenzwerte ermittelten als die Agenturen, werden die Kompensationsangebote aller Airlines als nicht empfehlenswert beurteilt.
Der Marktcheck des VZBV zeigt: Wer sicher gehen möchte, dass die Treibhausgasemissionen von Flugreisen durch wirkungsvolle Kompensationsprojekte auf Basis einer realitätsnahen Berechnung eingespart werden, sollte sich an bestimmte Dienstleister halten. Die Empfehlungen des VZBV für die Anbieter atmosfair und MyClimate werden hierbei durch eine weitere Studie der Karl-Franzens-Universität Graz vom Februar 2010 gestützt. Von 34 untersuchten europäischen Kompensationsanbietern belegte atmosfair den ersten Platz und wurde als Einziger als sehr empfehlenswert eingestuft, gefolgt von MyClimate mit dem Prädikat empfehlenswert.
Weiterführende Links:
Marktcheck "Kompensationsanbieter für Flugreisen" / Verbraucherzentrale Bundesverband
Studie "Voluntary Carbon Offsets" / Karl-Franzens-Universität Graz
Kompensations-Anbieter:
atmosfair
MyClimate
GoClimate |
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| Jagdtourismus in Südafrika: Petition von VIER PFOTEN initiiert |
Südafrikas Tourismus blüht nicht nur im Zuge der diesjährigen Fußball WM auf- auch Jagdtourismus ist hier ein weit verbreitetes Phänomen. Die toten Tiere werden nach der Jagd als Souvenir in die Heimat importiert- ein Spaß, der dabei auf Kosten geschützter Tierarten geht, insbesondere der Löwen beim so genannten Canned Hunting. |
Löwenzuchtfarmen sind in Südafrika keine Seltenheit: Mehr als 160 Farmen züchten die Tiere mit dem Ziel, diese an wohlhabende Jagdtouristen zu verkaufen. Canned Hunting beziehungsweise die Gatterjagd auf Löwen erweist sich dabei als unsichtbares Problem. Denn: Die Löwen dienen vorerst als Touristenattraktion zum Streicheln und Besuchen- dabei wissen Touristen nicht, was der wahre Sinn dieser Zuchtfarmen ist.
Details zum Thema und zur Initiative gegen den Jagtourismus in Südafrika entnehmen Sie bitte der VIER PFOTEN Homepage.
Helfen Sie mit: Hier haben Sie die Möglichkeit, die Petition zu unterschreiben und somit den Jagdtourismus zu unterbinden.
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| respect präsentiert: Afrika – FairPlay auch im Tourismus! |
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Neues Online-Infoblatt über Tourismus nach und in Afrika
2010, im Jahr der Fußballweltmeisterschaft, erwartet das südafrikanische Tourismusministerium bis zu 14 Millionen internationale BesucherInnen. 2009 war Afrika die einzige Weltregion, für die steigende touristische Ankünfte verzeichnet wurden. Ist Tourismus also die große wirtschaftliche Hoffnung des Kontinents?
Tatsächlich ist umstritten, ob die breite Bevölkerung Südafrikas und anderer afrikanischer Länder vom touristischen Zuwachs wirklich profitiert.
In vielen Ländern Afrikas gibt es jedoch Tourismusprojekte, die soziales und umweltpolitisches Engagement vorbildlich verbinden und in ihren Regionen zu wichtigen Impuls- und Arbeitgebern geworden sind. In einem neuen Informationsblatt mit dem Titel Afrika – FairPlay auch im Tourismus! berichtet respect – Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung über solche Initiativen und konkrete Reisemöglichkeiten in Gambia, Ghana, Mosambik, Senegal, Südafrika, Tansania und Togo.
Zusätzlich regen Hintergrundinformationen über die aktuelle touristische Entwicklung in Afrika und zahlreiche Links zum Weiterdenken und –recherchieren an.
Das Informationsblatt Afrika – FairPlay auch im Tourismus! steht in PDF-Format unter www.respect.at kostenlos zum Download zur Verfügung. |
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| TO DO! Award 2009: Tourismusprojekte aus Gambia und Mosambik ausgezeichnet |
Die Preisträger des internationalen TO DO!-Wettbewerbs für sozialverantwortlichen Tourismus 2009 kommen aus beide Afrika: das Regional-Netzwerk Gambia is Good sowie die Guludo Beach Lodge im Norden von Mosambik. |
Wir freuen uns besonders, dass wir in diesem Jahr zwei vorbildliche Bewerber aus Afrika auszeichnen können", erklärte Dr. Wibke Reger, die Geschäftsführerin von Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V., dem Träger des Wettbewerbs, bei der Preisverleihung im Rahmen der ITB in Berlin.
Mosambik: Guludo Beach Lodge
Tauchen und Schnorcheln, Segeltouren und Ausflüge zu den Inseln oder die Beobachtung von Walen oder anderen Tieren - das bietet die Guludo Beach Lodge im Norden Mosambiks ihren Gästen. Im Craft Center können Gäste selbst traditionelle Töpfe herstellen und kunsthandwerkliche Produkte kaufen. Reiseträume, die in einer der ärmsten Regionen Mosambiks wahr werden können. Entstanden ist das Projekt durch ein junges britisches Paar, Amy und Neal Cartes-James. Nach dem World Summit on Sustainable Development in Johannesburg gingen sie auf Empfehlung des WWF im Jahr 2002 in den Norden von Mosambik, in die Region des damals gerade gegründeten Quirimbas-Nationalparks. Dort war die Arbeitslosigkeit hoch, 30 Jahre nach Abzug der Portugiesen und dem bis Mitte der 90er Jahre andauernden Bürgerkrieg. Im Jahr 2002 gründeten Amy und Neal Carter-James (im Alter von 22 und 24 Jahren!) die Bespoke Experience Ltd. sowie die Nema Foundation. Auch wenn der ursprüngliche Entwicklungsgedanke nicht aus der Dorfgemeinschaft selbst kam, so war sie doch von Anfang an auf Augenhöhe mit eingebunden: Es wurden keine Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg getroffen, Partizipation ist in höchstem Maße gegeben.
Die Guludo Beach Lodge wurde 2005 eröffnet. Bei Planung und Bau der aus Bungalows bestehenden Anlage wurde auf die Verwendung lokaler Materialien und eine Ressourcen schonende Bauweise geachtet. Die Lodge hat etwa 45 ständige sowie 20 saisonal angestellte Mitarbeiter/innen. Das erwirtschaftete Einkommen dient auch dem Aufbau der von der Nema Foundation geförderten Projekte in derzeit zwölf Dorfgemeinschaften mit etwa 15.000 Menschen; die meisten Dörfer liegen im Quirimbas Nationalpark. Neben Gewinnen aus der Lodge fließen auch Spenden in die Nema Foundation. Sie kommen von Reisenden sowie durch Zuwendungen von "Global Angels", einer internationalen Stiftung, die sich weltweit für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern einsetzt.
Gambia: Gambia is Good
Mit "Gambia is Good" (GiG) wird zum zweiten Mal ein Projekt aus Gambia ausgezeichnet. Außergewöhnlich an dieser Initiative ist, dass sie zunächst zur Regionalentwicklung und damit zur Verbesserung der Einkommens- und Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung beitragen sollte, die Verbindung zum Tourismus ergab sich erst später. Zentraler Gedanke bei GiG ist, durch Weiterentwicklung der Anbaumethoden die bisherige Subsistenzwirtschaft zu überwinden. Dazu wurden mit Unterstützung von "Concern Universal", einer britischen Hilfsorganisation, zwischen 2003 und 2006 Schulungen von etwa 1.000 Farmerinnen und Farmern (rund 90 Prozent Frauen) durchgeführt. Dies verhilft ihnen zu einem gesicherten Einkommen, verbessert den Lebensstandard der Familien und sichert die Ausbildung der Kinder. Insgesamt werden durch das Projekt rund 5.000 Personen erreicht.
Zusätzlich wurde 2007 die Lehr- und Schau-Farm "Gambia is Good Farmyard" angelegt, die zwischenzeitlich von weit über 2.000 Urlaubern besucht wurde; es ist die einzige Anlage dieser Art in Gambia. So kann interessierten Urlaubern der "Best Practise"-Erfolg vermittelt werden.
Förderer
Der TO DO! 2009 wurde am 12. März 2010 im Rahmen der 44. Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin verliehen. Die Stiftung SST, Schweizerische Stiftung für Solidarität im Tourismus, gehört seit sechs Jahren zum Kreis der Förderer des TO DO!-Wettbewerbs und zeichnet die Preisträger des Wettbewerbs mit einem Preisgeld von je 5.000 Schweizer Franken aus. Seit 2004 stellt auch die Europäische Reiseversicherung AG als Mitglied des TO DO!-Förderkreises Preisgelder in Höhe von über 2.000 Euro zur Verfügung.
Mehr Informationen:
http://www.guludo.com/
http://www.concernuniversal.org/
http://www.todo-contest.org
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Sportgroßveranstaltungen: Kritik an Vancouver |
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 2010 ist ein Jahr der spektakulären Sportgroßveranstaltungen. Leider beginnt es mit massiver Kritik an der Organisation der Olympischen Winterspiele in Vancouver, die im Februar stattfinden. Dem Veranstalter VANOC wird vorgeworfen, bei der Bautätigkeit im Vorfeld der Spiele kaum Rücksicht auf ökologische und soziale Folgeschäden genommen zu haben.
2010 ist ein Jahr der spektakulären Sportgroßveranstaltungen. Leider beginnt es mit massiver Kritik an der Organisation der Olympischen Winterspiele in Vancouver, die im Februar stattfinden. Dem Veranstalter VANOC wird vorgeworfen, bei der Bautätigkeit im Vorfeld der Spiele kaum Rücksicht auf ökologische und soziale Folgeschäden genommen zu haben.
Es häufen sich Meldungen über ökologische Kollateralschäden durch die umfangreichen Bautätigkeiten im Vorfeld der Olympiade, vor allem aber über das Beschneiden von Bürgerrechten. Für sozial schwächere Bevölkerungsgruppen der Stadt haben die kommerzorientierten Vorbereitungen der Spiele vor allem negative Folgen – wie auch schon bei den Olympischen Sommerspielen in Beijing 2008.
Die Macht, dies durch einen anderen, weniger profitorientierten Ansatz der Spiele grundsätzlich zu ändern, hätte das Internationale Olympische Komitee (IOK – engl. IOC) – wenn dessen Mitglieder es denn wollten.
Im Namen des Olympic Resistance Network Vancouver haben die Menschenrechtsgruppen INCOMINDIOS Switzerland und der Arbeitskreis Indianer Nordamerikas in Wien eine Reihe von Forderungen an das IOK zusammengestellt. Sie berufen sich auf die ursprünglichen Ideale der Olympischen Spiele, die mit dem seit den 1980er Jahren vorherrschenden profitorientierten Ansatz kaum noch etwas zu tun haben.
Mehr im Dokument anbei und unter:
http://olympicresistance.net/
http://www.arbeitskreis-indianer.at
http://www.incomindios.ch
http://www.taz.de/1/sport/artikel/1/vancouvers-dunkle-seite/
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| Klimaverhandlungen in Kopenhagen: Lösungen für den internationalen Flug- und Schiffsverkehr benötigt |
 Emissionen aus dem internationalen Flug- und Schiffsverkehr, in der Fachwelt „Bunkers“ genannt, sind bisher aus dem Kyoto-Protokoll ausgenommen. NGO-Observer des Climate Action Network (CAN) berichten über den derzeitigen Stand der Verhandlungen in Kopenhagen. |
CAN wird nicht müde, die Delegierten das Augenscheinliche aufzuzeigen. Und hier wieder einmal: Was würde man machen, wenn es einen Weg gibt, die am schnellsten wachsende Quelle von Treibhaus-Emissionen zu kontrollieren und damit gleichzeitig Milliarden von Dollar an Klimafinanzierung sicherzustellen? Man würde es machen, nicht? CAN schlägt genau das für die Emissionen aus dem internationalen Flug- und Schiffsverkehr vor, jetzt und hier in Kopenhagen.
Die Verhandlungspartner sind sich soweit einig, dass die Bunkers nicht in die Emissionsziele der einzelnen Länder eingerechnet werden können. Diese Emissionen sind international, und so muss auch der Rahmen zur Reduktion global sein. Das ist in Ordnung. Um sicherzustellen, dass das Prinzip der allgemeinen aber differenzierten Verantwortlichkeit in der UN-Klimarahmenkonvention respektiert wird, müssen die Erträge aus der Reglementierung der Bunkers – Schätzungen gehen von 25 bis 37 Milliarden US-Dollar aus – zur Abdeckung von Klimaschutz- und Klimafolgenanpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern verwendet werden. Bisherige Analysen zeigen, dass die Auswirkungen auf die Wirtschaft minimal wären. Spezielle Ausnahmen können und sollen für Routen zu und von kleinen Inselentwicklungsländern (SIDS) und den am wenigsten entwickelten Ländern (LDCs) gemacht werden. Sowohl die Internationale Zivilluftfahrtsorganisation ICAO als auch die Internationale Seeschifffahrtsorganisation IMO sind in der Position, dies umzusetzen.
Eine der wichtigsten Knackpunkte bei den Klimaverhandlungen in Kopenhagen ist es, ob Entwicklungsländer neue, zusätzliche und stabile Finanzmittel zur Bekämpfung des Klimawandels zugesagt bekommen. Viele Delegierten formulieren es so: Kein Geld, kein Abkommen! Die Bunkers können ein wichtiges Element sein, um die derzeitige Lücke zu schließen und zusätzliche Finanzflüsse von den Industrie- zu den Entwicklungsländern zu schaffen. Was für eine großartige doppelte Ausbeute: Man erzielt Emissionseinsparungen und gleichzeitig neue Finanzmittel (entweder durch eine Abgabe oder durch die Versteigerung von Emissionsrechten).
Ein kurzer Blick auf die Alternative: Die Diskussionen drehen sich weiter im Kreis. Nichts wird entschieden. Und die Emissionen aus dem internationalen Flug- und Schiffsverkehr steigen weiter an und machen dadurch die Erreichung des 2-Grad-Zieles unmöglich. Eine neue Studie geht davon aus, dass die Bunkers 92 % der globalen Emissionen im Jahr 2050 betragen würden, wenn alle anderen Sektoren die benötigten Reduktionen von minus 80 % umsetzen. Darüber hinaus kommen derzeit vermehrt unilaterale Lösungsvorschläge auf. Die EU hat bereits beschlossen, den Flugverkehr in ihr Emissionshandelssystem aufzunehmen. In den USA ist eine Regulierung der Bunkers innerhalb des Klimaschutzentwurfes für den Kongress vorgesehen. Solche regionalen Lösungen nehmen zwar auch Fluglinien aus Enticklungsländern beim Klimaschutz in die Pflicht, allerdings führen sie zu keinen Finanzflüssen von Nord nach Süd. Das Geld verbleibt bei den Regierungen der Industrieländer!
Dies wäre eine große verpasste Chance. Man darf sie sich nicht entgehen lassen. Die Delegierten müssen sich daher jetzt in Kopenhagen auf wichtige Eckpunkte einigen: Ziele für den Sektor, Zeithorizont für ICAO und IMO für konkrete Vorschläge bis COP16, und eine kooperative Herangehensweise zur Sicherstellung von Finanzmitteln für Entwicklungsländer.
Dieser Artikel erschien im Newsletter ECO am 12. Dezember 2009. ECO wird während der Klimakonferenz COP15 in Kopenhagen täglich vom vom Climate Action Network (CAN) herausgegeben. Deutsche Übersetzung von respect. |
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| „Melting Pot Vienna – Tee.Gespräche rund um Integration und Essen“ |
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Die Wochen des Globalen Lernens stehen heuer unter dem Motto „Ernährung“.
respect nimmt dies zum Anlass, zu einer Gesprächsrunde vor Publikum zum Thema „Melting Pot Vienna – Tee.Gespräche rund um Integration und Essen“ einzuladen.
Wir möchten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten und diskutieren, engagierte Menschen, Projekte und Initiativen vorstellen und vielleicht den Grundstein legen für neue Kooperationen.
Mit dabei sind Pfarrer Erwin Neumann (Evangel. Gemeinde Gumpendorf), Bezirksrätin Claudia Dobias, die Stadtpsychologin Cornelia Ehmayer, Ula Schneider von SOHO in Ottakring, Hüseyin Tütüncü vom Restaurant Kent und Christian Schrefel (17&4, Agenda 21 Josefstadt). Die Tee.Gespräche werden geleitet von Dr. Margit Leuthold, ehemalige Geschäftsführerin und langjährige Mitarbeiterin bei „respect“ in der Forschung und Entwicklung sowie evangelische Theologin.
Datum: Donnerstag, 26.11.2009, 16 bis 18 Uhr Ort: respect Bibliothek, Diefenbachgasse 36/9, 1150 Wien
Danach lassen wir den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen.
Weitere Informationen: www.oneworld.at/globaleducationweek/ |
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| Klimafaktor Mensch, Migration, Indien, Palästina,... |
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Viele Themen, die respect in den letzten Monaten präsentiert hat, finden sich im Inhaltsverzeichnis der neuen Ausgabe des "Atlas der Globalisierung" von Le Monde Diplomatique , der am 13. Oktober erscheinen wird. In Wien wird anlässlich der Veröffentlichung des Buches am 21. Oktober 2009 eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Thema "Business as usual - Die Finanzkrise und ihre Folgen" u.a. mit
Nicola Liebert (Freie Journalistin) und Christian Felber (attac Österreich) stattfinden.
Der neueste Atlas der Globalisierung führt eine gründlich veränderte Welt vor Augen: Die Weltwirtschaft steckt in der tiefsten Krise seit 1945, die aufstrebenen BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China) verschieben die geopolitischen Kräfteverhältnisse, und mit Barack Obama scheinen die Zeiten des unilateral agierenden Imperium Americanum passé zu sein.
Neben einem komplett neuen Inhalt wartet der Atlas auch mit einer kartografischen Kostbarkeit auf: Philippe Rekacewicz hat sämlichte Karten und Grafiken für das Kapitel "Viele Hauptstädte, viele Ansichten" von Hand gezeichnet und mit Buntstift koloriert. All dies in sechs Kapiteln:
- Neue Weltkunde
- Kapitalismus in der Krise
- Die Zukunft der Energie
- Viele Hauptstädte, viele Ansichten
- Kompliziertes Afrika
- Ungelöste Konflikte
Weitere Informationen zum Atlas unter http://www.monde-diplomatique.de |
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| Nachhaltigkeit im Tourismus |
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Von 10 Jahren Umsetzungsversuchen zu einem Bewertungssystem
/Tourismus: transkulturell & transdisziplinär, Band 7
Vom Naturtourismus des 19. Jahrhunderts bis Sanften Tourismus und Ökotourismus der Gegenwart zeichnet Christian Baumgartner die Entwicklungen hin zu einem Nachhaltigen Tourismus nach. Dabei unterzieht er verschiedene politische Tourismus-Ansätze – von umwelt- und entwicklungspolitischen Organisationen bis hin zu EU und Welttourismusorganisation – einer kritischen Betrachtung. Im zweiten Teil des Werks entwickelt Christian Baumgartner einen eigenen fundierten Ansatz zur Bewertung der Nachhaltigkeit touristischer Destinationen. Dadurch können Einzelbewertungen für die Bereiche Ökologie, Ökonomie, Soziokultur sowie institutionelle Rahmenbedingungen und eine Gesamtbewertung der Nachhaltigkeit des regionalen Tourismus erstellt werden.
Der Autor: Christian Baumgartner, Dr., Studium der Landschaftsökologie an der Universität für Bodenkultur in Wien, 1995 bis 2005 Geschäftsführer von respect – Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung, seit 2005 Generalsekretär der Naturfreunde Internationale.
Christian Baumgartner, Nachhaltigkeit im Tourismus, Von 10 Jahren Umsetzungsversuchen zu einem Bewertungssystem, Tourismus: transkulturell & transdisziplinär, Band 7 244 Seiten, inkl. Tabellen und Übersichtstafeln € 29.00/sfr 49.90 ISBN 978-3-7065-1784-3
Erhältlich im Studien Verlag |
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| Interkulturelle Wandertage im Lesachtal |
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Empowerment-Kooperation von Weltweitwandern und respect: Gemeinsam mit nepalesischen und bhutanesischen Tourguides auf Wandertour in Kärnten vom 03. - 06. September 2009
Im Rahmen des Empowerment-Projektes sind derzeit wieder vier ReiseleiterInnen aus Nepal bzw. Bhutan zu Gast in Österreich. Als Abschluss des diesjährigen Ausbildungs-Praktikums der Guides organisiert WeltWeitWandern in Kooperation mit respect und dem Kärntner Lesachtal zum ersten Mal die interkulturellen Wandertage. Wir laden Sie herzlich dazu ein, an diesen Wanderungen teilzunehmen. Als Reisebegleiter ist u.a. Mag. Jan Salcher dabei, langjähriger respect-Mitarbeiter und erfahrener Bergwanderführer.
Nähere Informationen und Anmeldung: http://www.fairreisen.at
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| Nachhaltiger Tourismus: Schwerpunkt August 2009 auf nachhaltigkeit.at |
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Das österreichische Nachhaltigkeitsportal www.nachhaltigkeit.at widmet sich pünktlich zur Ferienzeit schwerpunktmäßig dem Reisen
Dialog des Monats 08/09: Nachhaltiger Tourismus
Sieben ExpertInnen im Bereich nachhaltigen Tourismus sind unserer Einladung gefolgt, Ihre Sichtweisen zu präsentieren. Lesen Sie mehr, wie VertreterInnen der öffentlichen Hand, der Tourismusindustrie, Nichtregierungsorganisationen und der Wissenschaft Stellung beziehen.
Mehr unter Dialog des Monats.
Person des Monats August 2009: respect-Gründer Dr. Christian Baumgartner im Interview auf www.nachhaltigkeit.at |
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