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| Integra 4/2006: Wellness |
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Die vorliegende Ausgabe von Integra ist ganz dem Thema "Wellness" gewidmet. Ein oberflächliches Allerweltsthema, das wenig mit Nachhaltiger Entwicklung zu tun hat? Ganz im Gegenteil: Wie das respect-Team im Rahmen der "Schule des sanften Reisens" 2006 feststellte, die im November 2006 im Quellenhotel Bad Waltersdorf in der Steiermark stattfand und unter dem Motto "Wellness - Stressless" stand, gibt es in diesem Bereich viele innovative, kluge und auch kritische Ansätze. Wer hinter die ätherischen Hochglanz-Bilder blickt, mit denen Wellness oft vermarktet wird, erkennt, wie groß die Unterschiede zwischen einfühlsam und vernetzt geplanten, bei aller Kreativität authentischen Angeboten und Trittbrettfahrern wirklich ist. Wellness lässt sich durchaus nicht nur auf Therme, Sauna und Massage reduzieren, auch, wenn Wellness in Mitteleuropa vorrangig damit assoziiert wird. Tatsächlich hat sich der Wellness- und Gesundheitstrend in einigen Regionen, die verstanden haben, dass Wohlfühlen viel mit Glaubwürdigkeit und Verantwortung zu tun hat, als Motor der Regionalentwicklung erwiesen. Aufgrund der hohen Qualität und Vielfältigkeit der Vorträge bei der "Schule des sanften Reisens" 2006 hat sich respect dazu entschlossen, die Ergebnisse und Inhalte aus dem Seminar einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und die vorliegende Ausgabe von Integra dem Thema "Wellness" zu widmen. Wie immer stehen Aspekte der Nachhaltigen (Tourismus-)Entwicklung dabei im Vordergrund. Inhalt: Nachlese Schule des Sanften Reisens 2006 "Wellness-Stressless" Von Katharina Bogner
Nachhaltigkeit von Wellness-Einrichtungen Von Karin Stefanie Pichler Wer braucht Wellness - und warum gerade jetzt? Von Harald A. Friedl
Best Health Austria trennt die Spreu vom Weizen Interview mit Christopher Gruber Erfolgsfaktoren für Wellness-Hotels Von Karin Stefanie Pichler Architektur für Gastlichkeit und Sinnlichkeit Von Bibiane Hromas und Veronika Grill Berufsfeld Wellness Von Julia Scharnhorst Gesunde Menschen, gesunde Regionen... Von Daniel Predota "Es geht bei Ayurveda nicht nur um eine kurzfristige Wohlfühlerfahrung" Interview mit Dr. med. Schachinger Ayurveda in Südostasien - im Spannungsfeld zwischen Ökotourismus und Ausbeutung Von Julia Schönhärl Kräuter als Kraftquelle für die Gemeindeentwicklung - Das Beispiel Hirschbach im Mühlkreis Von Karin Ullmann und Tatjana Fischer Wellness-Darstellungen in Reisekatalogen Von Stefanie Hanselmann, Martina Guthmann, Stephanie Koch und Caroline Tripolt Rezensionen |
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| Integra 3/2006: Tourism Policy |
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This issue of Integra is the first one we publish (almost) entirely in English. It is also the first one to be published not only with the support of, but in cooperation with the International Friends of Nature (IFN). The reason for both “firsts” is our focal issue: tourism policy on
the European and international level. IFN is a member of the NGO-network Green 10, which works on the European level and is actively involved in the decision-making, law-making process of the European Union. IFN´s special issues in this network are tourism and sustainability and the policies which affect these fields of action.
We take a look at the connections and relations between tourism and political theory, of political will and planning – in short, “the making of tourism” in the strategic realm.
If we take our main concern, the question of a more sustainable, eco-friendly and socially balanced tourism, policies are of utmost importance – they have to consider not only one factor, e.g. quick money, but many more: short-term and long-term effects of tourism on local
societies, on the working conditions, on landscape, on biological diversity, on the environment in general. For example, transport and mobility are closely interrelated with tourism, but the way transport is politically managed and steered (or rather not steered) has turned the growing “fly-and drive”-traffic into a major problem with regard to the environment and life-quality.
These issues need to be tackled on an international level. Therefore, in order to widen the accessibility of the articles and discussions in this publication, we have opted for the English language. Contents:
Tourism and Poverty By Marcus Bauer and Bari Kasiri
European Tourism Policy between Lissabon, Gothenburg and Vienna By Christian Baumgartner
The Art of Governing Tourism By Harald A. Friedl and Tamara Ramach
The International Guidelines on Biodiversity and Tourism Development - A Tool for Sustainability in Tourism? By Michael Meyer
International tourism policies against child sex tourism By Camelia Tepelus
"Really Sustainable Tourism Does Not Exist" An Interview with Jörn Mundt and Christian Baumgartner
EU Policy: A Look at the European "Environmental Lobby" By Karin Chladek Book Reviews in German |
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| Integra 2/2006: Tourismus und Wüste |
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Wüste: die große Leere. Diese Assoziation beschreibt auch die Stimmungslage während unserer ersten Redaktionssitzung zum vorliegenden Heft. Wir wollten dennoch am Thema festhalten, schließlich haben die Vereinten Nationen 2006 zum „Internationalen Jahr der Wüsten und Desertifikation“ erklärt. Vorrangig geht es der UNO darum, auf die weltweit zunehmende Wüstenbildung und alle damit in Zusammenhang stehenden problematischen Entwicklungen aufmerksam zu machen. Die Trockengebiete auf unserem Planeten breiten sich verstärkt aus. Wasser wird in immer mehr Regionen knapp; dennoch ist der Umgang mit dem „blauen Gold“ allzu oft extrem verschwenderisch – auch und gerade im Tourismus!
Wüsten sind im Prinzip lebensfeindliche Gebiete, die ihren menschlichen wie tierischen Bewohnern/innen einiges an Anpassung abverlangen. Dennoch faszinieren sie – und bieten viele Anknüpfungspunkte für Tourismus. Dies wird in der einleitenden digitalen Wüstenweltreise und bei näherer Beschäftigung mit den Tuareg in der Sahara deutlich. Das Drâa-Tal in Marokko dient als Beispiel für die Schwierigkeiten einer ländlichen Tourismusentwicklung in Wüstenrandgebieten. Auf die stereotypen Bilder, die wir mit Wüste verbinden, und deren Herkunft geht der Beitrag von Prof. Herbert Popp ein. Die von ihm besprochenen „Bilder“ waren wohl auch für viele „Besucher“ der Sonnenfinsternis (März 2006) in der libyschen Wüste ein Reisemotiv. Das Ereignis zog Tausende Touristen nicht nur in die Wüste, sondern auch in ein Land, das bis dato vom Tourismus wenig beachtet wurde – nicht ohne Folgen. Inhalt:
Nichts als Leere. Tourismus im "Internationalen Jahr der Wüsten und Desertifikation" Von Marcus Bauer
"Freunderlwirtschaft" der Wüstenritter. Die Instrumentalisierung von Ethno-Touristen durch Tuareg zu transnationaler Solidarität Von Harald A. Friedl
Von Tuareg, Toyotas und Wüsten Geschichten: Sahara-Tourismus in Libyen Von Ines Kohl
Wüstentourismus in Marokko: Ein Potenzial für ländliche Entwicklung? Von Annika Burger
Stereotype über eine Wüstenregion und ihre touristische Vermarktung. Die Sahara als Ziel eines Öko- und Ethnotourismus Von Herbert Popp
Eine Reise ins Dunkle. Anmerkungen zu einer Eventreise anlässlich der Sonnenfinsternis 2006 Von Silvia Stuppäck und Marcus Bauer
Die Wüste im Herzen Europas. Ein eigenwilliger Blick auf eine etwas andere Wüste Von Marcus Bauer
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| Integra 1/2006: Tourismus in Lateinamerika |
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Die vorliegende Schwerpunktausgabe von Integra ist den vielfältigen aktuellen Tourismusthemen in der Weltregion Lateinamerika gewidmet.
Im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft fand der IV. EU-Lateinamerika-Karibik-Gipfel vom 11. bis zum 13. Mai 2006 in Wien statt. Aus diesem Anlass liegt ein Schwerpunkt der Aktivitäten vieler NGOs in Österreich, aber auch international, auf der Thematisierung der Beziehungen zwischen Lateinamerika und Europa, und zwar in politischer, sozialer, wirtschaftlicher, kultureller und künstlerischer Hinsicht.
Das Themenfeld Tourismus verbindet all diese Aspekte. Die vorliegende Schwerpunktausgabe von integra zu den vielfältigen aktuellen Tourismusthemen in der Weltregion Lateinamerika umfasst zunächst „Positivnachrichten“: Eine Zusammenstellung von kleinen oder auch größeren sozial- und umweltverantwortlichen Tourismusprojekten, die mit viel Engagement vor Ort aufgebaut worden sind und wirtschaftliche Chancen für die Bevölkerung schaffen. Aus diesem Grund sind sie mit dem renommierten TO DO!-Award ausgezeichnet worden. Sie verdienen größere Bekanntheit und mehr Besucher/innen.
Interviews mit Lateinamerika-Reiseveranstaltern, News von AKTE über die problematische Tourismusentwicklung in Peru, Berichte der ECPAT-Gruppen in Costa Rica und Brasilien sowie Oliver Hauswalds Artikel über den „Mythos Patagonien“ und seine Verbindungen zum aktuellen touristischen Geschehen runden den Themenschwerpunkt ab. Inhalt:
TO DO!-Award: Ausgezeichnete Tourismusprojekte in Lateinamerika Eine Übersicht. Von Karin Chladek und Marcus Bauer
Ecuador – Musterland für einen „neuen“ Tourismus? Von Martina Guthmann und H. Jürgen Kagelmann ECPAT – Kampf dem Kindersextourismus in Costa Rica und Brasilien
Enlazando Alternativas 2: Alternativengipfel Lateinamerika/Karibik und Europa Tourismus und „Co-Entwicklung“ in Ecuador Von Angela Giraldo und Paola Sarti
Machu Picchu (Peru) Tourismusströme bedrohen die Ruinenstadt
forum anders reisen: Die Lateinamerika-Spezialisten Interviews mit Katja Bärwolf und Gerd Deininger
Patagonien Ein (Natur-)Paradies am Ende der Welt? Von Oliver Hauswald
Viabono: Dachmarke für naturverträgliches Reisen hat sich etabliert Von Christian Hlavac
Bildungs- und Ferienzentrum Salecina, Maloja Von Jürg Frischknecht
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| Integra 4/2005: Massentourismus |
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In der vorliegenden Ausgabe von integra nähern wir uns dem Phänomen Massentourismus zunächst mit dem Versuch einer Begriffsdefinition. Bei der Recherche von Torsten Eser zeigte sich schnell, dass die Definitionen im deutschsprachigen Raum an der Realität scheitern. Das Beispiel China führt zu Frage, ob alleine eine hohe Anzahl von Besuchern/innen Probleme in umwelt- und sozialverträglicher Sicht erzeugt. Was passiert, wenn ein „Reich der Masse“ in den Urlaub aufbricht? Wie gehen insbesondere Naturschutzgebiete mit dem neuartigen Besucherdruck um? Gastautor Matthias Beyer gibt einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen in China. Arne Arnberger beschäftigt sich in seinem Beitrag mit den Möglichkeiten, die Besuchermanagementsysteme bei der Lenkung von Massen in einer Stadt (Venedig) und einem Nationalpark (Teide-Nationalpark auf Teneriffa) bieten. Aus Kanada berichten Mike Vance und Peter W. Williams über Raumplanung nach Kriterien der nachhaltigen Entwicklung im berühmten Whistler Mountain in British Columbia. Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit der Insel Rügen, die rasch mit „Massentourismus“ in Verbindung gebracht wird. Inhalt: Ob sich Thomas Cook das vorstellen konnte? Von Torsten Eser
China – Das Land der Reiskultur auf dem Weg zur eigenen Reisekultur Von Matthias Beyer
Massentourismus auf Rügen – Probleme und Lösungsansätze Von Thomas Lichtenberg
Andamanen und Nikobaren Eröffnung des ersten „Weltcafes“ in Österreich
Whistler 2020 Von Mike Vance and Peter W. Williams Massentourismus – gelenkt, gezähmt, gezügelt Von Arne Arnberger
Grüner Alptraum statt weißer Weihnachten? Von Wiebke Unbehaun
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| Integra 3/2005: Frauen und Tourismus |
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Frauen spielen nicht „nur“ als Reisende, sondern vor allem als „Bereiste“ und als Arbeitnehmerinnen/Arbeitgeberinnen ein große, wenn nicht die größte Rolle im österreichischen, europäischen und weltweiten Tourismus. Mit den vielfältigen und sehr unterschiedlichen Rollen, die Frauen im Tourismus spielen können, setzt sich diese Ausgabe von integra auseinander.
Nicht immer werden die Leistungen gerade von Frauen im Tourismus gerecht abgegolten. Überraschend mag für manche Leser/innen sein, dass Touristikerinnen sehr interessiert an Fort- und Weiterbildung und höherer Qualifizierung sind, aber trotzdem (wie auch in anderen Wirtschaftssektoren) weniger häufig in Führungspositionen gelangen als ihre männlichen Kollegen. Woran das liegen mag, darüber darf (und sollte!) diskutiert werden. Dennoch bietet der Tourismus, wie der Beitrag von Tina Schwaha zeigt, gerade Frauen im ländlichen Raum ein adäquates und für sie relativ leicht zugängliches Betätigungsfeld, das den Weg zu mehr wirtschaftlicher Unabhängigkeit eröffnen kann.
Ausbeutung und (Zwangs-)Prostitution sind dagegen sehr negative Begleiterscheinungen des internationalen Tourismus, von denen vorwiegend Mädchen und Frauen betroffen sind. Mit den psychologischen Aspekten dieser dunklen Seite des Tourismus befasst sich Iris Pulfer in ihrem Beitrag. Aber auch die meist tabuisierte Rolle von Frauen als Sextouristinnen wird in dieser integra-Ausgabe beleuchtet.
Inhalt: Ausbildung im Tourismus
Geschlechterspezifische Ausbildung und Beschäftigung im Tourismus. Von Silvia Stuppäck
Frauen und Landtourismus
Qualifizierung und Unterstützung von Frauen im ländlichen Tourismus. Von Tina Schwaha
Frauenreisen
Reisen von Frauen für Frauen. Von Carina Baier
Frauen als Fotomodels
Indige Frauen als „Fotomodels“ für Touristen. Von Ines Refenner
Frauen im Modernen Orient
Frauen im Modernen Orient. Das Beispiel Dubai. Von Nadine Scharfenort
Sextourismus
Sexy Romantik am Strand? Touristinnen auf der Suche nach sexuellen (Liebes-)Abenteuern. Von Bernadette Schausberger
Auswirkungen kommerzieller sexueller Ausbeutung von Mädchen und jungen Frauen im Sextourismus. Von Iris Pulfer.
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| Integra 2/2005: Klimawandel und Tourismus |
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Dass der Klimawandel bereits begonnen hat, steht weitgehend außer Streit, wenn auch dessen genaue Ursachen und Auswirkungen noch länger für heiße Debatten sorgen werden. Das Schmelzen der alpinen Gletscher, Wassermangel und das langsame „Versinken“ von Kleininseln, wie z.B. der Malediven, sind keine „Vorboten“ des Klimawandels, sondern ganz aktuelle Auswirkungen der schon längst stattfindenden weltweiten Veränderungen.
Auf jeden Fall ist es gerade für Touristiker/innen kaum eine Option, angesichts des Klimawandels den Kopf in den Sand zu stecken und mögliche / wahrscheinliche zukünftige Probleme einfach zu negieren.
Die Bandbreite an Ansätzen, von touristischer Seite mit dem Klimawandel umzugehen, und die Rolle des Tourismus einerseits als „Täter“ bzw. Mitverursacher und andererseits als „Opfer“ des Klimawandels, liegt der vorliegenden Ausgabe von integra zu Grunde.
Wir stellen die Djerba-Deklaration der Welttourismusorganisation WTO-OMT und das wissenschaftliche Netzwerk eCLAT vor und geben Einblick in aktuelle Entwicklungen und Studien im Alpenraum, aber auch in anderen Regionen.
Gerade bei Umweltverbänden und Umweltorganisationen ist der Zusammenhang von Klimawandel und Tourismus schon relativ früh ein großes Thema gewesen, weshalb wir verschiedenen NGOs Raum geben, ihre aktuellen Projekte, Ansätze und Meinungen rund um Klimawandel und Tourismus vorzustellen. Inhalt:
Stell´ Dir vor: Es ist Winter und die Berge sind grün! Von Katharina Bogner The Djerba Declaration on Climate Change and Tourism From Gabor Vereczi
éCLAT – das wissenschaftliche Netzwerk rund um Klimawandel, Umwelt und Tourismus Von David Viner, mit Vorwort von Karin Chladek Climate Change, Tourism and their Indicator Treatment in the Context of Sustainable Development From Zoya Mateeva
To fly or not to fly? Über Flugreisen und den Klimawandel. Von Karin Chladek Wie „klimaresistent“ ist der Badetourismus? Von Karin Chladek Klimawandel bedroht Wintertourismus Von Jurrien Westerhof (Greenpeace) Das Klimanetzwerk der NaturFreunde Deutschlands Von Peter Strobel (NaturFreunde Deutschlands) "Sanfter Tourismus" oder: Die Reise ins "schwarze Loch Europas" Über das Valle Maira. Von Christian Hlavac Buchbesprechungen |
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| Integra 1/2005: Partizipation im Tourismus |
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Die Redaktion widmet sich einem sehr vielschichtigen Schwerpunktthema, das sowohl die aktive Beteiligung der im Tourismus auf unterschiedlichen Ebenen tätigen als auch der vom Tourismus in jeweils bestimmten Regionen betroffenen Menschen an der touristischen (Weiter-)Entwicklung umfasst.
Von der (eurozentrierten) Theorie der partizipativen (Tourismus-)Entwicklung geht die Redaktion den Schritt hin zur realen Praxis von partizipativen Ansätzen sowohl in Mittel- und Osteuropa als auch in Ländern des Südens.
Die Realität zeigt leider oft, wie schwer die hehren Ziele von Partizipation umzusetzen sind. Warum das so ist und wie diese Situation verbessert werden kann, ist eine wesentliche Frage, die wir stellen möchten, ohne eine für alle Situationen und Regionen passende Antwort zu haben. Wir wünschen uns auf jeden Fall, dass durch ein Mehr an Partizipation das Vertrauen und Selbstvertrauen aller Beteiligten wachsen möge, neue Ansätze im Tourismus zu entwickeln – und auch zuzulassen! Inhalt:
Partizipation im Tourismus: Parole, Passwort oder gelebte Praxis? Von Silvia Stuppäck und Margit Leuthold
Chronologie von respect – einige Highlights
Die hei(k)le Welt partizipativer Tourismusplanung in Nord und Süd Von Matthias Beyer
Regionalentwicklung in Montenegro Von Doris Pollet-Kammerlander und Margit Leuthold
Flying fox & Lurking Tiger. Lessons learnt from projects in China an Zanzibar Von Christian Baumgartner, Daniela Bogner and Karin Chladek Zehn Jahre respect. Brief des österreichischen Bundespräsidenten
Die Menschen für die Zeit danach rüsten Ein Gespräch mit Kurt Luger
Bürgerbeteiligung am Beispiel Biosphärenpark Großes Walsertal Von Birgit Reutz-Hornsteiner
Buchbesprechungen |
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| Integra 4/2004: Städtetourismus |
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Anlässlich der Schwerpunkte „Nachhaltiger Städtetourismus“ und „Kulturhauptstädte“ am Reisepavillon 2005 in Hannover hat sich die Redaktion einem oft wenig beachteten Thema, der Nachhaltigkeit im Städtetourismus, angenommen.
Vor dem Hintergrund einer steigenden Anzahl an Billigflugangeboten und dem gleichzeitigen Trend zu immer mehr und immer kürzeren Urlauben ist der Städtetourismus in Europa als Wachstumsmarkt zu sehen. Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist im Städtetourismus jedoch nur selten ein Thema, obwohl immer mehr Städte ihre eigene Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln.
Die Redaktion versucht mit der aktuellen Ausgabe einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Diskussion zu leisten. Neben einem allgemeinen Überblick analysieren die Beiträge das Wiener Tourismuskonzept, zeigen die Rolle von öffentlich-privaten Partnerschaften auf und geben einen Einblick in die Zusammenhänge zwischen städtischem Tourismus und Kultur. Beispiele aus dem Bereich Gärten und innovative Stadtführungen runden die Ausgabe ab. Inhalt: Tourismus in Städten – ein Randthema? Von Silvia Stuppäck Public-Private-Partnerships for Sustainable Urban Tourism Von Michaela Gindl und Florian Wukovitsch Von Städtereisen zu Stattreisen Von Jürg Zintgraf Das Tourismus-Konzept einer Großstadt Eine kritische Analyse des Wiener Tourismus-Konzepts. Von Christian Hlavac Populäre Kultur und Städtetourismus Von H. Jürgen Kagelmann, Nicolai Scherle, Marlen Schlaffke und Tim Cole Die Rolle der Kultur im Nachhaltigen Städtetourismus Am Beispiel Graz – Kulturhauptstadt Europas 2003. Von Ute Pietsch
Städtische Parks und Gärten
Ein Teil des kulturtouristischen Angebots von Städten. Von Christian Hlavac
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| Integra 3/2004: Reisen in undemokratische Länder |
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Zahlreiche aktuelle Diskussionen über Tourismus in undemokratischen Ländern, wie z.B. in Burma und auf den Malediven, führen immer wieder zur Frage, ob und wie Tourismus als Wirtschaftsform eine Chance darstellt, demokratische Prozesse in Gang zu setzen bzw. zu unterstützen, und zur Demokratisierung von Ländern beitragen kann. Umgekehrt gefragt: Inwieweit stützen Geldflüsse aus dem (Massen-)Tourismus undemokratische Regime? Inwieweit beziehungsweise in welchem Fall sind Boykott-Aufrufe an die Reisende beziehungsweise die Tourismuswirtschaft begründet? Kann Boykott etwas bewirken? Ist Tourismus anders als andere Wirtschaftssektoren und hat daher eine Sonderstellung? Kann verantwortungsvoller Tourismus nicht nur „das Verständnis für die allen Menschen gemeinsamen ethischen Werte“ fördern, wie es im Globalen Ethikkodex der Welttourismusorganisation so schön heißt, sondern auch Demokratie und Menschenrechte? Keine einfachen Fragen, keine einfachen Antworten – und schon gar keine allgemein gültige Antwort.
Im Bewusstsein, dass dieses komplexe Thema nicht auf knapp 25 Seiten abgehandelt oder gar geklärt werden kann, hat die Redaktion Forscher/innen, Reiseveranstalter/innen, Entwicklungshelfer/innen und NGOs um ihre Sicht der Dinge gebeten. Der Blick richtet sich dabei auf mehrere Kontinente und unterschiedliche Arten von undemokratischen Strukturen.
Inhalt: Wovon sprechen wir, wenn wir von „Freiheit“ sprechen Von Karin Chladek
Tourismus und Menschenrechte: Reisen in autoritäre und defekte Demokratien Von Anne Kaesler
Burma – ein wirklich erstrebenswertes Urlaubsziel? Von Christian Baumgartner und Margit Leuthold
Die Malediven – Schatten im Paradies Von Esther Hautmann
Aus der Sicht eines Reiseveranstalters. Reisen in nichtdemokratische Länder? Von Manfred Häupl (Hauser exkursionen) Kubanisch reisen Von Katharina Bogner
Simbabwe – Land in Turbulenzen Von Daniel Predota
Wer bietet mehr? Wasser – ein Grundrecht oder Wirtschaftsgut? Von Annika Schönauer
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| Integra 2/2004: Liberalisierung im Tourismus |
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Seit einigen Jahren wird die staunende Öffentlichkeit mit einer Fülle an neuen Themen konfrontiert, welche die globale wirtschaftliche Integration und den stetigen Rückzug des Staates behandeln. Vor allem die Privatisierungen von öffentlichen Dienstleistungen sind Gegenstand von hitzigen Debatten, während gleichzeitig unter Ausschluss der Öffentlichkeit um Handelsverträge gepokert wird.
Auch der Tourismus ist von dieser Entwicklung nicht verschont geblieben. In der vorliegenden Integra Ausgabe skizzieren wir die Liberalisierungsdiskussion im Tourismus. Wir geben einen allgemeinen Einblick, beleuchten die Auswirkungen in einzelnen Bereichen wie Wasser oder Flugverkehr, zeigen die Auswirkungen einer neoliberalen Tourismuspolitik am Beispiel Peru auf, und gehen der Frage nach, wie auf diese Entwicklungen reagiert wird. Inhalt:
Tourismus in der neuen Weltordnung Eine Einleitung in das Thema „Liberalisierung, Freihandel und Tourismus“. Von Silvia Stuppäck
Aufbruchstimmung am Weltsozialforum 2004: Ein anderer Tourismus ist gefordert! Von Christine Plüss
Die Welttourismusorganisation als Liberalisierungsverfechter Von Margit Leuthold
Flugverkehr im Spannungsfeld von Umweltbelastung und Wirtschaftsfaktor Von Sabine Höllersberger
Corporate Social Responsibility im Tourismus Von Angelika Gsellmann
Fragen und Antworten zur Tourismus-Liberalisierung in Ländern des Südens Von Marianne Hochuli, Christine Plüss und Michael Raffling Globale Politik und lokale Auswirkungen. Die neoliberale Tourismusentwicklung in Peru Von Rodrigo Ruiz Rubio Costa Rica: Widersprüche und Versuchungen im „Ökotourismus-Paradies“ Von Karin Chladek Ausverkauf der Nationalparks im Südlichen Afrika Von akte
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| Integra 1/2004: Marketing für nachhaltige Tourismusangebote |
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"Marketing für Nachhaltige Tourismusangebote" führt weltweit im Tourismus ein Schattendasein. Qualitativ hochwertige Produkte werden von kleinsten bis mittelgroßen Unternehmen erarbeitet und auf dem Markt platziert. Die Ernüchterung folgt oft auf dem Fuß, denn auf den Methodenmix des Marketing wird meist vergessen. Allzu oft reichen aber auch die finanziellen und zeitlichen Ressourcen nicht aus, um adäquates Marketing gezielt aufzubauen und anzuwenden.
In diesem Heft konzentrieren wir uns vor allem auf zwei Aspekte: Die Frage, wie Marketing bei kleinen umwelt- und sozialbewussten Reiseveranstaltern durchgeführt wird bzw. werden kann und wie touristische (Nischen-)Produkte auf dem Markt positioniert werden können. Denn das beste Produkt ist nutzlos, wenn die potentiellen Kundinnen und Kunden nichts davon erfahren bzw. darüber wissen. Inhalt:
Marketing im Alltag engagierter Reiseveranstalter Ein Gespräch mit Manfred Häupl und Christa Englinger Gedanken zum Marketing für Nachhaltige Entwicklung im Tourismus Von Christian Hlade Strategischer Marketingleitfaden eines bolivianischen Reiseveranstalters Von Katharina Bogner Nachhaltiges Reisen am Dach der Welt Von Birgit Lienhart
Fünf Jahre www.eco-tour.org Von Manfred Pils Ausgezeichnet: Nachhaltiger Tourismus im NetzVon Karin Chladek
Ökotourismusmarketing: Business as usual? Von Eike Otto
Keshar Mahal Garden - Ein Gartentourismusprojekt in Kathmandu Von Christian Hlavac Buchbesprechungen |
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