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Stimmen zu 10 Jahre respect




Dr. Heinz Fischer zu "10 Jahre respect"




Zehn Jahre ist es nun her, dass das Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung „respect“ von der Naturfreunde Internationale gegründet wurde.

Es waren zehn ereignisreiche Jahre, in denen einerseits der internationale Tourismus stärker denn je in den Vordergrund rückte, andererseits aber auch das zukunftsweisende Konzept der Nachhaltigen Entwicklung zum anerkannten Prinzip wurde. Seit seiner Gründung hat „respect“ viel dazu beigetragen, Wege aufzuzeigen, wie der Umgang miteinander und mit der Natur respektvoller gestaltet werden kann.

Als langjähriger Präsident der Naturfreunde Österreich war und ist es mir ein Anliegen, dass Menschen jeden Alters und jeder Nationalität ihre Freizeit genießen und die Schönheiten der Natur kennen lernen können. Tourismus kann viel dazu beitragen, Menschen einander näher zu bringen. Dazu sind jedoch umsichtige Planungen und nicht zuletzt eine faire Beteiligung der Gastgeber an der Tourismusentwicklung in der eigenen Region notwendig – sei es nun in Österreich, in nahen oder in fernen Ländern. Damit diese Entwicklung in eine zukunftsfähige, sozial und ökologisch ausgewogene Richtung geht, bedarf es der Information, der verantwortungsvollen Planung, des fairen Umgangs miteinander und mit der Natur. Es bedarf zuweilen auch kritischer Worte, wenn Fehlentwicklungen festgestellt werden.

NGOs wie „respect“ leisten dazu einen wichtigen Beitrag, indem sie Konzepte auf wissenschaftlicher Basis erarbeiten, Reisende beraten und damit für die unerlässliche Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft sorgen.

Ich wünsche „respect - Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung“ viel Erfolg bei der Umsetzung seiner Ideen und vieler neuer Vorhaben.

Dr. Heinz Fischer

Bundespräsident



Marina Diotallevi zu "10 Jahre respect"

World Tourism Organization


The close cooperation which developed between RESPECT and WTO on issues related to responsible and sustainable tourism, in particular the protection of children, has been a valuable and fruitful experience.

I wish RESPECT and its team all the best for the continuation of their successful work.

Marina Diotallevi, Head of Ethical, Social and Cultural Aspects of Tourism, World Tourism Organization (WTO)



Dr. Hans Haid zu "10 Jahre respect"




respektvoll grüße ich alle bewegungen und projekte des sanften- und des
kulturellen tourismus. mit schaudern und schrecken sehe ich die alpinen
horror- szenarien des winterwahnsinns in "porno alpin" (sölden im ötztal)
und anderswo und muß mit "bio-hotels" und "bio-bauernhof-urlauben" und
aktiven älplern und mit PRO VITA ALPINA umso nachhaltiger und engagierter
tätig sein.

euch allen alles gute

 

Dr. Hans Haid, Volkskundler, Leiter von "pro vita alpina"



Dr. Christine Plüss zu "10 Jahre respect"

akte


"respect" zum 10. Geburtstag! Ihr habt es geschafft, Tourismus und Entwicklung nachhaltig zur Diskussion zu stellen, in Österreich und darüber hinaus. Wir freuen uns, weiter mit Euch zu diskutieren, zusammenzuarbeiten und uns auch redlich auseinandersetzen, wenn wir unterschiedliche politische Einschätzungen haben wie etwa zu Burma. Erst aber gratulieren wir dem ganzen "respect"-Team herzlich zum Jubiläum, wünschen Euch ein schönes Fest und weiterhin viel Erfolg bei der Arbeit mit „respect“!

Dr. Christine Plüss, Geschäftsführerin arbeitskreis tourismus & entwicklung



Dr. Kurt Luger zu "10 Jahre respect"

Universität Salzburg, EcoHimal


Touristen sind auf der Suche nach der Einlösung der Versprechen, die Kataloge, Filme und Sehnsuchtsliteratur erzeugen. Sie reisen daher diesen Bildern nach, um mit der eigenen Kamera jenes Bild zu machen, das Projektionsfläche ihrer eigenen Sehnsüchte und Träume ist. Dank an respect dafür, dass ihr mithelft, den Reisenden nahe zu bringen, offen auf das Fremde zuzugehen, das gewohnte Maß der Dinge zu relativieren, Neues zuzulassen.

Das Erlebnis besteht in der Überhöhung dieses einen Augenblicks, der Rest mag im Schatten der ungewissen Erinnerung untergehen, denn nichts ist lügenhafter als das eigene Gedächtnis, wenn es um die Erinnerung geht. Das Bild hält fotographisch fest, was an Selbstvergewisserung notwendig erschien, wie eine Trophäe, und doch Projektionsfläche von Sehnsucht und Traum. Liegen darin nicht der Fluch und zugleich die Wollust des Reisens, dass Orte, die vorher in der Unendlichkeit und in Unerreichbarkeit lagen, erreichbar werden? Aber werden damit nicht dem Reisenden die Flügel der Geistigkeit von der Wirklichkeit beschnitten, und er gezwungen, die Orte für ewig genauso zu sehen, wie sie sich auf der Reise gezeigt hatten? Nur wenn er unsterbliche Erlebnisse heimbringt, wenn sich „das Schicksal des Reisenden mit Menschenschicksalen fremder Orte verknüpfen“, kann man diesen Wirklichkeitsbann durchdringen. Das verlangt aber, offen auf das Fremde zuzugehen, das gewohnte Maß der Dinge zu relativieren, Neues zuzulassen. Können Touristen das, können wir das?

Univ.-Prof. Dr. Kurt Luger, Universität Salzburg,  Vorsitzender von EcoHimal



Jacqueline de Rey zu "10 Jahre respect"

UFTAA (United Federation of Travel Agents' Associations)


We know that travel and tourism is the fastest growing industry in the world. It is also becoming one of the most important human activity. RESPECT of the Environment and Cultural Heritage is now rather well practised by governments and all concerned. It is not the case for the RESPECT of PERSONS and above all CHILDREN, our most IMPORTANT HERITAGE ... I really wish that men, women and above all CHILDREN should be protected from negative aspects of Tourism and be given as much consideration as monuments … RESPECT Austria should be commended for their constant work on this issue and encouraged to develop this notion of Respectful and Responsible Tourism.

Jacqueline de Rey, Honorary President of UFTAA (United Federation of Travel Agents' Associations)



Dr. Bernhard Drumel zu "10 Jahre respect"

Greenpeace Österreich


Der globaleTourismus bringt uns Menschen im Norden an alle erdenklichen Plätze der Welt. Das macht schon Spaß, erweitert unseren Horizont - Und unseren ökologischen und sozialen Fußabdruck zu Lasten der Menschen im Süden. Das zum Thema zu machen und die Fehlentwicklungen zu benennen, braucht dreierlei: Wissen, Mut und gutes Gespür. Drei Eigenschaften, die ich am Respect-Team immer wieder bewundert habe. Als Partner wie im Rahmen unserer gemeinsamen KonsumentInnen-Initiative www.marktcheck.at. Aber auch als Tourist, der sich selber immer wieder an der eigenen Nase nehmen darf.

10 Jahre Respect sind zu wenig – auf die nächsten 100! Respekt vor Eurer Leistung und Alles Gute

Dr. Bernhard Drumel, Geschäftsführer Greenpeace Österreich



Hansruedi Müller zu "10 Jahre respect"

Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus (FIF) der Universität Bern


Die touristische Wachstumsdynamik hat eigene Gesetze, die sich weniger am Nachhaltigen, am Schönen, am Harmonischen, am Originellen oder am Intakten orientieren, sondern vielmehr am Innovativen, am Effizienten, am Rentablen und am Egoistischen. Die touristische Entwicklung sucht die hintersten Weiler heim, frisst Hektaren an Boden, verunstaltet Ortsbilder, bringt Fremdbestimmung, verursacht Mehrverkehr und unterhöhlt die eigene Ertragskraft. Deshalb braucht es starke und mutige Institutionen wie "respect", die seit nunmehr 10 Jahren unbequem ist, kulturelle Werte ins Bewusstsein ruft, sich am Bestehenden orientiert und der Nachhaltigkeit eine Zukunft gibt.

 

Hansruedi Müller, Prof. Dr., Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus (FIF) der Universität Bern




Eugenio Yunis zu "10 Jahre respect"

World Tourism Organization


My congratulations on this 10th Anniversary of a pioneer organization in the field of tourism sustainability. We trust that Respect will continue in the same path chosen towards more sustainability, fairness and ethics in tourism development and management and its action will expand to more and more nations.

Eugenio Yunis, Head of Sustainable Development of Tourism World Tourism Organization (WTO)



Herbert Brückner zu "10 Jahre respect"

Naturfreunde Internationale


Gratulation! Wer mit 10 Jahren schon eine so erfolgreiche Vergangenheit hat wie respect - wird auch eine große Zukunft haben. Ich wünsche das von Herzen.

Herbert Brückner, Präsident Naturfreunde Internationale



Andrea Konrad zu "10 Jahre respect"

Kolumnistin


das recht auf eine glückliche kindheit,
auf schulbildung, berufsausbildung und studium wird
jungen frauen und mädchen verwehrt, wenn sie zu
prostitution mit touristen gezwungen werden.
respect hat es sich seit nunmehr zehn jahren unter anderem zur
aufgabe gemacht, die rechte dieser menschen zu
wahren. ich möchte allen
mitarbeiterInnen, visionärInnen und wegbegleiterInnen
danken für die getane arbeit. und viel kraft und mut
für die zukunft wünschen!
liebe, licht und sternenstaub auf allen euren wegen

Andrea Konrad, Kolumnistin


Dr. Dominik Siegrist zu "10 Jahre respect"

CIPRA International


Als sich vor 10 Jahren im Münchner Hauptbahnhof einige Unentwegte zu einem Gespräch über eine zu gründende Tourismusfachstelle der Naturfreunde trafen, dachten wir Anwesende nicht daran, dass daraus einmal ein international bekanntes Institut entstehen würde. Es ist dem grossen Engagement von Christian Baumgartner und seinen engsten MitarbeiterInnen zu verdanken, dass aus der ersten Initiative heraus das wurde, was RESPECT heute darstellt. RESPECT bildet heute eine der wichtigsten, fachlich fundiertesten Stimmen für einen nachhaltigen Tourismus, sei dies in den Alpen oder an anderen Orten dieses Planeten. Und RESPECT vermochte die kritische Tourismusdiskussion mit zahlreichen originellen Beiträgen mitgestalten.

Für mich war RESPECT in all den Jahren eine unentbehrliche Informations- und Diskussionsbasis, aber auch eine Richtschnur für einen Tourismus, der das Prädikat der Zukunftsfähigkeit tatsächlich verdient. Auf der fachlichen Ebene ist es der eingeschworenen RESPECT-Comunity nämlich gelungen, mit dem Ansatz des „integrativen Tourismus“ der Diskussion über den zur Worthülse verkommenen „sanften Tourismus“ neuen Inhalt zu verleihen. Seither lauten die Keywords auch im Tourismus Partizipation, Kooperation und Kommunikation.

 

Mit dem heurigen Jubiläum stehen für RESPECT gewichtige personelle Veränderungen an. So wünsche ich dem scheidenden Geschäftsführer Christian Baumgartner viel Erfolg bei seiner neuen beruflichen Tätigkeit bei der NFI - glücklicherweise ja nicht so weit von RESPECT entfernt. Seiner Nachfolgerin bei RESPECT, Silvia Stuppäck, wünsche ich eine glückliche Hand bei der neuen Herausforderung.

 

 

Dominik Siegrist, Präsident CIPRA International



Heinz Fuchs zu "10 Jahre respect"

TourismWatch / EED


Respekt, Respekt und herzlichen Glückwunsch zum 10. Geburtstag!

Wer sagt, im Alter von 10 Jahren stecke man noch in den Kinderschuhen, sollte sich doch einmal genauer die Lebensgeschichte von Respect anschauen. Es ist schon äußerst bemerkenswert, was ihr in dieser Zeit geleistet, aufgebaut und angestoßen habt. Dies verdient uneingeschränkte Anerkennung. Auch wenn wir die Dinge und den Lauf der Welt manchmal anders sehen oder unterschiedlich beurteilen, so danke ich dem Respect-Team für viele gute Begegnungen, gelungene Kooperationen und weiterführende Debatten. Bildungsmappen, Reisen mit Respekt, Rote Karte für den Tourismus und der Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung sind Beispiele gelungener Kooperationen. Soziale und ökologisch tragfähige Konzepte im Tourismus benötigen auch in Zukunft mehr als den Markt mit Angebot, Nachfrage und Marketingstrategien - sie werden vor allem aus nachhaltigem Denken entstehen, das den Menschen, ihren Lebensbedingungen und Zukunftsperspektiven verpflichtet ist. In diesem Sinne steht Respect auch weiterhin vor großen Aufgaben. Zunächst aber noch einmal: Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Respect-Team und alles Gute für die Zukunft!

Heinz Fuchs, Geschäftsführer TourismWatch



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