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Integrativer Tourismus




Integrativer Tourismus

Ein Vorschlag zum Verständnis

Nachhaltigkeit & Tourismus

Nachhaltige Entwicklung hat den Anspruch, alle Wirtschafts- und Lebensbereiche im Hinblick auf eine zukunftsfähige Gestaltung zu erfassen. Sie lässt sich daher nicht auf einen einzelnen Ausschnitt aus ökonomischer oder ökologischer Sicht eingrenzen. Ausschließlich von einem „nachhaltigen Tourismus“ zu sprechen, würde also den umfassenden Ansprüchen der Nachhaltigen Entwicklung nicht gerecht werden.

Integrativer Tourismus strebt im Sinne einer Nachhaltigen Entwicklung die folgenden generellen Zielsetzungen an:

  • Ökologische Sicherung und Verbesserung,
  • Minimierung von ökologischen Schäden, Erhaltung und Verbesserung der ökonomischen Grundlagen der am Tourismus teilhabenden Bevölkerung;
  • Beitrag zur Armutsbekämpfung Kulturelle Rücksichtnahme der Reisenden und soziale Verantwortung der Tourismuswirtschaft; Bildungsmöglichkeiten für Reisende und Bereiste und Beitrag zur Gendergerechtigkeit
  • Informierte Partizipation der Bevölkerung

Um diese Ziele zu erreichen, müssen tourismuspolitisch Verantwortliche und die Tourismuswirtschaft weltweit partizipative Rahmen schaffen, die es ermöglichen, dass Tourismusplanungen und -entwicklungen jeweils auf die Besonderheiten und Rahmenbedingungen der jeweiligen Destination abgestimmt werden und folgenden Leitlinien entsprechen können:

  1. Intakter Natur- und Landschaftsraum sowie betrieblicher Umweltschutz sind Voraussetzungen für den Tourismus der Zukunft. (Ökologische Dimension)
  2. Tourismus stellt einen integrierten Teil einer nachhaltigen, regionsspezifisch vernetzten Wirtschaft dar. (Ökonomische Dimension).
  3. Der Mensch steht als Gestalter der Tourismuspolitik im Mittelpunkt - die gesamte Bevölkerung hat Zugang zu allen Informationen und ist gleichberechtigt in alle Entscheidungsprozesse eingebunden. (Institutionelle Dimension).
  4. Intensiv genutzte touristische Zielgebiete müssen betriebliche und kommunale Umweltmanagement-Systeme sowie Nachhaltigkeitsstrategien entwickeln und anwenden.
  5. Die Tourismus-Quellgebiete der Ballungsräume sowie übergeordnete politische Systeme übernehmen Mitverantwortung für die touristischen Effekte in den Destinationen.

Eine detailierte Beschreibung entnehmen Sie bitte dem nebenstehenden Dokumentdownload.




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